im Kunersdorfer Musenhof
im Kunersdorfer Musenhof

Öffnungszeiten  April bis Oktober

 

Freitag 14.00 - 18.00 Uhr

Sonnabend 11.00 - 18.00 Uhr

Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr

Feiertags 11.00 - 18.00 Uhr

 

Wochentags auch nach telefonischer Vereinbarung

13. April 2019 – ab 14.00 Uhr Museumseröffnung

 

04. Mai 2019 – 16 Uhr
Eintritt 12 €


Szenische Lesung
Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adelbert von Chamisso


Das 1813 in Kunersdorf entstandene Märchen erzählt die Geschichte von Peter Schlemihl, der
dem Teufel seinen Schatten verkauft. Schnell muss er feststellen, dass man ohne Schatten nicht
gesellschaftsfähig ist. Von allen Seiten wird er geächtet. In der Einsamkeit beschließt er, sein
Leben den Naturwissenschaften zu widmen und bereist als Forscher die Welt.


Mit dem Theater Märkisch Hoffnungsland
Bearbeitung: Waltraut Fischer

 

 


01. Juni 2019 – 16 Uhr
Eintritt 12 €


Chamissos Musikwelt
Vortrag von Dr. Frank Piontek (Bayreuth)


Adelbert von Chamissos verbrachte sein Leben als Dichter und Naturwissenschaftler größtenteils
in der preußischen Hauptstadt Berlin. Hier entstand nicht nur ein Zentrum der literarischen
Romantik, Berlin entwickelte auch ein reiches Musikleben. Von C. W. Gluck und W. A. Mozart
wurden zahlreiche Opern und Konzerte aufgeführt, C. M. von Weber und E.T.A. Hoffmann sind
hier uraufgeführt worden. F. Mendelssohn-Bartholdy hat mit seinen Kompositionen den Zeitgeist
mitbestimmt.


Der Vortrag gibt einen Einblick in die Berliner Musikwelt in Chamissos Umfeld.

 

 


07. September 2019 – 16 Uhr
Eintritt 12 €


Lesung
Das Leben kostet viel Zeit von Jens Sparschuh


Sparschuh erzählt in seinem neuen Roman Das Leben kostet viel Zeit hinreißend komisch und
leichtfüßig philosophisch von einer ganz besonderen Freundschaft und der Suche nach der eigenen
Geschichte. Vor Jahren führte Titus Brose ein beinahe aufregendes Leben als Chefredakteur. Heute
schreibt er Memoiren im Auftrag der Firma LebensLauf. Seine Klienten findet er im Alten Fährhaus
oder in einer Seniorenresidenz. Auch Dr. Einhorn lernt er dort kennen, der sein Interesse auf Adelbert von Chamisso und Eduard Hitzig lenkt. Letzterer schrieb nicht nur posthum Chamissos Biografie, er
sorgte gleich selbst für einige der spannendsten Episoden in dessen Leben. Fasziniert von dieser
Beziehung begibt sich Brose auf eine Recherchereise. Sie führt ihn in seine eigene Vergangenheit im
geteilten Berlin und ins Leipziger Stadtarchiv. Und während er in rätselhaften historischen
Dokumenten stöbert und im Alten Fährhaus an kollektiven Gedächtnistrainings teilnimmt, merkt er:
Es ist nicht das Leben, das all diese komischen und traurigen Geschichten schreibt ...


Dieser Roman ist ein so philosophisches wie herrlich humorvolles Nachdenken über die Entstehung
von Lebenserzählungen und eine Hommage an eine ganz besondere Freundschaft.


Es liest Jens Sparschuh.

 

 


05. Oktober – 16 Uhr
Eintritt 12 €


Filmvorführung:
Frau Jenny Treibel (DDR 1976)
Regie:: Hartwig Albiro, DA: Gisela May, Günter Naumann, Henry Hübchen, Gabriele Heinz u.a.


Mit der Literaturverfilmung wollen wir auch an den 200. Geburtstag von Theodor Fontane erinnern,
der zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern des Realismus zählt..
Halb ironisch erleben wir eine Geschichte nach dem Muster einer Komödie. Es geht um Besitz und
das mit ihm verbundene gesellschaftliche Ansehen, um Bildung versus Besitz, um Poesie, echte
und falsche Gefühle.
Jenny ist geradezu ein Musterbeispiel der Bourgeoisie. Sie spricht beständig vom ‚Höheren’ und
davon, dass es besser sei, seinen Gefühlen zu folgen und in kleinen Verhältnissen zu leben, und
doch entscheidet sie sich selbst für den materiellen Wohlstand.
Ihr Handeln steht im beständigen Widerspruch zu ihren Worten, ohne dass sie sich dessen
überhaupt bewusst wird. Der Professorentochter Corinna verweigert sie die Heirat mit ihrem Sohn
und vergisst dabei, dass sie selbst erst durch eine solche Heirat aus dem Kellerladen ihres Vaters
in eine noble Berliner Vorstadtvilla aufgestiegen ist. Gisela May als die hochfahrende Jenny Triebel
zu erleben wie auch Henry Hübchen, als ihren willensschwachen Sohn, ist ein Kabinettstück der
Schauspielkunst.

 

 


02. November – 16 Uhr
Eintritt 12 €


Lesung
Die Geschichte vom verlorenen Spiegelbild von E. T. A. Hoffmann


Diese Geschichte von E. T. A. Hoffmann erzählt von Erasmus Spikher, einem Reisenden in Italien,
der durch die Begegnung mit dem Teufel den Pakt um sein Spiegelbild schließt. Ähnlich wie
Chamissos Peter Schlemihl muss er den Menschen ausweichen und befindet sich auf der Flucht.
Am Ende trifft Spikher sogar auf Peter Schlemihl. Mit dieser Begegnung schuf Hoffmann eine
Hommage an seinen Freund Adelbert von Chamisso.


Es liest Hans Jürgen Schatz.

 

 

 

07. Dezember – 16 Uhr
Eintritt 12 €


Lesung
Lyrik von Adelbert von Chamisso
In seinem Zyklus Frauenliebe und Leben stellt Chamisso in neun Gedichten den Verlauf eines
Frauenlebens dar. Er spannt den Bogen vom Dasein als Braut über die Ehe und Mutterschaft bis
hin zum Tod. Die Gedichte erschienen erstmalig 1830 und inspirierten viele Komponisten zu deren
Vertonung: Carl Loewe, Franz Lachner und Robert Schumann, dessen Lieder auch heute noch in
Konzertsälen erklingen.
Wir lassen diese Gedichte lesen, um einmal den Text in den Vordergrund zu stellen. Außerdem
stehen auch einige Balladen von Chamisso auf dem Programm.


Es liest Nicole Haase.

 

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