im Kunersdorfer Musenhof
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Förderverein Kunersdorfer Musenhof für Aufbau des Chamisso-Museums als „Ehrenamt des Monats“ geehrt

Die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, zeichnete am 29. Juni 2023 den Verein im Format „Ehrenamt des Monats“ aus.

Sie haben ein „museales Kleinod im Herzen des Oderbruchs“ geschaffen und sorgen dafür, dass der Dichter und Welterforscher Adelbert von Chamisso nicht in Vergessenheit gerät: die Mitglieder des Fördervereins Kunersdorfer Musenhof. In Kunersdorf im Landkreis Märkisch-Oderland eröffnete 2019 das weltweit erste Chamisso-Museum im ehemaligen Inspektorenhaus am Schlosspark.Die Auszeichnung musste im Mai krankheitsbedingt abgesagt werden und wird nun nachgeholt. Ministerin Schneider betonte in Kunersdorf: „Sie haben hier mit großartigem bürgerschaftlichem Engagement ein Juwel erschaffen.“

Schneider weiter: „Stellvertretend für alle leidenschaftlichen Chamisso-Fans erhält der Förderverein Kunersdorf Musenhof heute die Auszeichnung. Sie alle haben an der Seite von Initiatorin Margot Prust bis heute mit ihrem Input, ihrer Zeit und ihrer finanziellen Unterstützung die Entstehung des Chamisso-Museums gefördert. Mich freut diese Wahl sehr, denn hier in Kunersdorf wird vorbildhaft das Ehrenamt gelebt. Sie stehen in einer Reihe mit Menschen, die überall in Brandenburg Enormes beigetragen haben zum guten Miteinander in unserem Land und zum Zusammenhalt der Gesellschaft.“

Die heute 77-jährige Margot Prust, stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführerin des Vereins, erwarb das Haus 2005, sanierte es und zog später selbst ein. Aus der Kunersdorfer Literatur-Einrichtung entwickelte sich dank ihrer Initiative und dem Einsatz ihrer Wegbegleiterinnen und -begleiter, eine Art Chamisso-Zentrum. In der hauseignen Bibliothek wurde 2010 die erste Internationale Chamisso-Gesellschaft gegründet. 2015 folgte dann der Förderverein Kunersdorfer Musenhof, um ein Museum entstehen zu lassen.

Schneider: „Dank unermüdlicher Planung, Forschung, Umbautätigkeit und Spendenakquise wurde Wirklichkeit, was lange Zeit unerreichbar schien: Am 13. April 2019 öffnete das Chamisso-Museum seine Türen. Ihnen allen ist zu danken, dass Adelbert von Chamisso 181 Jahre nach seinem Tod mit der Eröffnung des Museums eine zweite, posthume Heimat gefunden hat.“

 

Bild und Text von der Internetseite

www.stk.brandenburg.de

 

 

 

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